Zwei unterschiedlich gestaltete Räume und vielfältige Materialien eröffnen Möglichkeiten zum Entdecken, Experimentieren und Gestalten.
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Raum
Das Raumkonzept ist als didaktisch strukturierter Möglichkeitsraum angelegt. Beide Räume folgen der Grundannahme, dass Bildungsprozesse in der aktiven Auseinandersetzung mit Materialien, Räumen und sozialen Konstellationen entstehen. Zugänglichkeit, Übersichtlichkeit und funktionale Variabilität unterstützen ästhetische Wahrnehmung und selbsttätiges Lernen.
Ästhetische Lernwerkstatt
Die Lernwerkstatt ist ein klar strukturierter Seminar- und Arbeitsraum. Flexible Arbeitsinseln, differenzierte Materialarrangements und dokumentierende Flächen – „sprechende Wände“ – ermöglichen verschiedene Arbeits- und Kommunikationsformen. Ein großes Regal mit transparenten Materialboxen bildet das Herzstück des Raumes.

Ästhetisches Labor
Das Labor erweitert dieses Konzept um offene Bewegungs- und Erprobungsflächen. Eine große Teppichfläche, niedrige Regale und mobile Material- und Lichtarrangements bieten Platz für großflächiges Bauen, Licht und Schatten sowie optische Experimente. Die flexible Einrichtung unterstützt unterschiedliche explorative und forschende Zugänge.

Dinge und Materialien
Das Materialkonzept ist durch eine gezielte Auswahl bedeutungs- und verwendungsoffener Materialien geprägt. Dinge erzeugen durch ihre Materialität und Anmutung unterschiedliche Wahrnehmungs- und Handlungsimpulse. Sie lassen sich umnutzen, neu kombinieren und in individuelle wie gemeinsame Sinnzusammenhänge stellen. Materialien sind dabei Erkenntnisgegenstand, Experimentierfeld und Reflexionsanlass zugleich.
Bedeutungs- und verwendungsoffene Materialien
Alltags-, Natur- und Remida-Materialien laden zum Sammeln, Ordnen, Umdeuten und Gestalten ein. Ihre Verwendung und Bedeutung sind nicht auf ein vorgegebenes Ergebnis festgelegt.
Tätigkeitsorientierte Materialbereiche
Schütten und Begreifen, Ordnen und Sortieren, Malen und Modellieren, Mikroskopieren und Experimentieren, Verbinden und Verknüpfen sowie Bauen und Konstruieren eröffnen unterschiedliche Zugänge.
Reformpädagogische Materialien
Montessori-Materialien, Fröbels Spielgaben und eine Freinet-Druckwerkstatt ermöglichen die Auseinandersetzung mit reformpädagogischen Ansätzen und ihrer didaktischen Bedeutung.
MINT- und Medienbildung
Analoge und digitale Mikroskope, Werkzeuge, digitale Medien und Materialien zu Licht, Farbe und Optik verbinden naturwissenschaftliche mit ästhetischen Fragestellungen.
Materialien in der Erprobung





Weiterführende Einblicke
Die Hochschullernwerkstätten im Atlas der Hochschullernwerkstätten (PDF) ↓
Spiel erforschen im Ästhetischen Labor – Film auf YouTube →
Rundgang durch die Ästhetische Werkstatt – Film auf YouTube →
Die Werkstatt nutzen
Informationen zum Lernen im Studium und zur Zusammenarbeit finden Sie bei unseren Angeboten.
